Text: Goethegesellschaft München
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Goethe und München

 

"Goethe hat unsere Stadt nur ein einziges Mal betreten. Es war im Herbst 1786, als er von Karlsbad kommend in schneller Reise nach Italien wollte. An einem trüben und nassen Septembermorgen fuhr er von Haimhausen her durch das Schwabinger Tor und stieg im Gasthof Zum Schwarzen Adler ab, der an der Ecke der Kaufngerstraße und der Liebfrauenstraße lag. Er nannte sich Kaufmann Möller aus Leibzig; denn er wollte unerkannt und ungestört bleiben. Wie ein eiliger Tourist nützte er den Tag, um alle Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Um 6 Uhr abends, als es dämmerte, war er wieder im Gasthof und schrieb sein Tagebuch. Am nächsten Morgen um 5 Uhr saß er in der Postkutsche und fuhr das Isartal aufwärts durch Wolfratshausen und Benediktbeuren, am Kochelsee und Walchensee entlang nach Mittenwald, zum Brenner und hinab in den ersehnten Süden."

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nebenstehend ein Auszug aus dem Vorwort zur 1.Auflage des Buches

Goethe und München

Die Bedeutung unserer Stadt nach Goethes Tagebüchern und Briefen und nach Mitteilungen seiner Freunde, zusammengestellt von Franz Rapp.

Herausgegeben von der Goethe-Gesellschaft München und Dirk Ippen

Verlag Klinkhardt & Biermann

Neuauflage 2014

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